5. Nationaler Radverkehrskongress

09. März 2017

Mannheim ist nicht ohne Grund im Jahr 2017 der Veranstaltungsort für den 5. Nationalen Radverkehrskongress, zu dem das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und die Stadt Mannheim einladen.

Vor 200 Jahren – also exakt im Jahr 1817 – hat Karl Drais genau hier das Fahrrad erfunden. Zum 200jährigen Jubiläum des beliebten Fortbewegungsmittels geht es beim Kongress vordergründig um die Chancen der Digitalisierung und Elektrifizierung im Fahrradbereich. Denn schon länger ist das Fahrrad nicht mehr einfaches Zweirad – mit E-Bikes und Pedelecs sind elektrifizierte Varianten auf dem Markt, die jährlich beliebter werden. Neue Einsatzbereiche, beispielsweise beim Lastentransport, und die Chancen von digitalen Lösungen bilden die Basis neuer Geschäftsmodelle rund um das Thema Fahrrad.

Am 3. und 4. April 2017 geht es in Mannheim auf 15 Foren mit mehr als 50 Beitragen um „200 Jahre Fahrrad – auf in die Zukunft“. Schwerpunktthemen sind hier Infrastruktur und Planung, Daten und Digitalisierung, Technik und Wirtschaft, Rad und Kultur sowie Forschung und Entwicklung. Die Teilnehmer können sich in drei verschiedenen Sessionen Vorträge von internationalen Experten anhören und sich zu den zukunftsweisenden Themen rund um das Fahrrad austauschen.

Einer der Höhepunkte des ersten Kongresstages ist die Auszeichnung „Deutscher Fahrradpreis“ für die besten Radverkehrsprojekte. Am zweiten Kongresstag sind alle Teilnehmer dazu eingeladen, an der sechs Kilometer langen Verloparade quer durch die Stadt bis zur Ausstellung „2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades“ im TECHNOSEUM teilzunehmen – wer sein eigenes Fahrrad nicht dabei hat, kann sich eines am Veranstaltungsort des Radverkehrskongresses, dem Congress Center Rosengarten, ausleihen.

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