Mit dem Rad zur Arbeit

27. Juni 2016

Logo der Aktion Mit dem Rad zur Arbeit
Bildquelle: AOK-Bundesverband GbR

ADFC, AOK und die baden-württembergischen Radsportverbände rufen wieder zur bundesweiten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf. Für Berufspendler ein idealer Anlass, vielleicht auch langfristig den Umstieg aufs Rad und die Mobilität im Umweltverbund zu testen.

Regelmäßige Bewegung macht Spaß, hält fit und ist gesund. Das können Arbeitnehmer jedes Jahr während der bundesweiten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ erfahren. Teilnehmer können sich in jedem Bundesland auf einer regionalen Website registrieren und dann im Aktionszeitraum bis zum 31. August 2016 an mindestens 20 Tagen zur Arbeit oder – als Fernpendler – zur Bus- oder Bahnhaltestelle radeln. Initiatoren der bundesweiten Aktion sind die AOK, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), die baden-württembergischen Radsportverbände (WRSV und BRV) und weitere Initiativen, die sich für eine gesunde und umweltfreundliche Mobilität stark machen.

Rekordteilnahme im Kreis Göppingen
In Baden-Württemberg erfährt die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ kontinuierlich an Zuspruch. Im vergangenen Jahr registrierten sich landesweit 7.486 Teilnehmer, die im Aktionszeitraum über drei Millionen Kilometer Rad fuhren. Das entspricht einer Strecke, die zirka vier Mal zum Mond und zur Erde zurück reicht. Durch Verzicht auf die täglichen Autofahrten wurde damit der CO2 -Ausstoß um 618.971 Kilogramm reduziert. Ähnlich hohe Teilnehmerzahlen und Ergebnisse werden auch für dieses Jahr erwartet. Beispielsweise nehmen die Beschäftigten des Landratsamtes Göppingen bereits zum siebten Mal teil. Dabei ist die Resonanz mit 47 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in diesem Jahr so groß wie noch nie.

Nachhaltiger Umstieg
Nach den Erfahrungen der AOK steigen viele Aktionsteilnehmer langfristig aufs Fahrrad um und sind im Umweltverbund mit Rad, Bus und Bahn mobil. Verkehrsexperten führen diese Entwicklung auf ein wachsendes Umweltbewusstsein, aber auch auf die Initiativen und Kampagnen zur Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg zurück. Online-Tools wie der Radroutenplaner BW, Mehrzweckbereiche in Nahverkehrszügen zur Fahrradmitnahme, Radexpress-Züge oder auch Radwanderbusse machen die kombinierte Nutzung von Fahrrad und Nahverkehr im Freizeit- und zunehmend auch im Alltagsverkehr immer einfacher. Zudem wird mit dem landesweiten RadNETZ die Infrastruktur nach definierten Qualitätsstandards ausgebaut, sodass das Fahrrad in Zukunft nicht nur in den Sommermonaten eine Alternative zum Auto ist. Kampagnen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“, die Initiative RadKULTUR oder „Tu’s aus Liebe“ der AGFK-BW bringen das Rad zusätzlich ins Gespräch.

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