Fußverkehrs-Checks 2016 am Start

30. September 2016

Bildquelle: Rainer Sturm / Pixelio

Nach dem Erfolg der Fußverkehrs-Checks im Jahr 2015, bei denen 15 Kommunen ihre örtlichen Bedingungen für Fußgänger untersucht und ausgewertet haben, geht die landesweite Maßnahme jetzt in ihre zweite Runde: Neun Kommunen – Bad Säckingen, Freiburg, Heilbronn, Herrenberg, Karlsbad, Lahr, Ludwigsburg, Rangendingen und Singen – führen in den nächsten Wochen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern Workshops und Stadtbegehungen durch.

Die Fußverkehrs-Checks sind eine vergleichsweise kleine, aber wichtige Maßnahme, um in den Kommunen Baden-Württembergs die Basis für eine systematische Fußverkehrsförderung zu legen. Die Idee ist einfach, aber wirksam: In einem partizipativen Verfahren bewerten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung zusammen die Situation des Fußverkehrs vor Ort. In gemeinsamen Workshops und Begehungen erfassen sie die Stärken und Schwächen örtlicher Fußwege und erarbeiten Vorschläge, wie diese künftig attraktiver und sicherer gestaltet werden können. Insbesondere Senioren und Menschen mit Behinderungen, aber auch Eltern sowie Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, sich mit ihren Alltagserfahrungen als Fußgänger in die Fußverkehrs-Checks einzubringen. Im Fokus stehen Fußwege in die Innenstadt, zu Kindergärten und Schulen, zu Bahnhöfen und Bushaltestellen oder einfach nur zum Spazieren. 

Die Fußverkehrs-Checks werden von einem Fachbüro vorbereitet, moderiert und ausgewertet. Finanziert wird die Maßnahme vom Ministerium für Verkehr.

Wie wichtig die Förderung des Fußverkehrs für die Kommunen in Baden-Württemberg ist, zeigt nicht zuletzt die Resonanz auf den Bewerbungsaufruf des Verkehrsministeriums für die Fußverkehrs-Checks im Sommer 2016: Insgesamt 36 Städte und Gemeinden haben sich in diesem Jahr um die Fördermaßnahme beworben. 

  • Weitere Informationen zu den Fußverkehrs-Checks gibt das Verkehrsministerium auf seiner Website.
  • Beratung und Informationen zur systematischen Fußverkehrsförderung erhalten interessierte Kommunen bei der NVBW.
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