Erstes Barcamp zur digitalen Zukunft des VVS

05. Juli 2017

Quelle: VVS

Der VVS lud am 24. Juni 2017 zum ersten Barcamp in die Räumlichkeiten der Industrie- und Handelskammer Stuttgart ein. Dort diskutierten 30 Teilnehmer mit den VVS-Experten über die digitale Zukunft des Verkehrsverbunds.

Eingeteilt in thematisch unterschiedliche Workshops, diskutierten die Teilnehmer über die VVS-App, die Fahrplan- und Tarifauskunft sowie die allgemeine Zukunft des ÖPNV. Mit dem Ziel, die Fahrgastinformationen weiter zu optimieren, übten die Teilnehmer Kritik an den vorhandenen Systemen und brachten Änderungsvorschläge für die Zukunft ein.

Im Rahmen des Workshops „App-Testing“ nahmen sie beispielsweise die Funktion „Kunden informieren Kunden“ der VVS-App in Augenschein. Nach dem Test unter realen Bedingungen am Hauptbahnhof in Stuttgart, konnten die Teilnehmer die Datenverarbeitung der eingehenden Kunden-Informationen beim VVS miterleben. Weiterentwicklungen der App-Funktionen, wie die Möglichkeit, Fotos von Störungsmeldungen hochzuladen, wurden angeregt.

Gemeinsame Autofahrten mit anderen Pendlern im Falle einer ÖPNV-Störung war eine weitere Anregung der Teilnehmer. Auch die Möglichkeit, Strecken alternativ mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen, kamen auf den Tisch. Der Vergleich all dieser Angebote bzw. ihre Kombination in der online angefragten Wegekette nannten sie als Möglichkeiten, das optimale Fortbewegungsmittel für bestimmte Streckenberechnungen herauszufinden.

Wie sieht der ÖPNV im Jahr 2025 aus? Darüber diskutierten die Teilnehmer in einem weiteren Workshop. Um mehr Kapazitäten in den Bahnen zu schaffen, wurden Zugbefüllungs-Anzeiger zur optimierten Wagenauslastung und mehr Stehplätze in den Bahnen vorgeschlagen.

Zum Best-Price-Angebot, das beim VVS schon in Planung ist, wurde angeregt, personengebunden am Ende eines jeden Monats den günstigsten Tarif für alle durchgeführten Fahrten zu berechnen.

Die Ideen der Teilnehmer des Barcamps werden nun mit den Projektplanungen des VVs abgeglichen und priorisiert. Die umsetzbaren Neuerungen werden dann vorerst in einem Testumfeld geprüft, bevor sie eventuell Teil der realen ÖPNV-Welt werden.

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