Neues Design für das neue S-Bahnfahrzeug Siemens Mireo ab Dezember 2020

26. September 2018

Quelle: Siemens AG

Aufgabenträger der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen stellen gemeinsam mit der DB Regio und Siemens das neue Außendesign des künftigen S-Bahn-Fahrzeuges vom Typ Mireo vor

In der S-Bahn-Werkstatt Ludwigshafen haben die für das Angebot im Schienenpersonennahverkehr verantwortlichen Aufgabenträger der Länder Baden-Württemberg, RheinlandPfalz (Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd) und Hessen (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) sowie die Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW) das neue Außendesign des künftigen S-Bahn-Fahrzeuges vom Typ Mireo für das erweiterte S-Bahn-Netz Los 2 vorgestellt.
Mit dem vollkommen neuen Design wollen die Aufgabenträger mit dem Betreiber DB Regio ein Ausrufezeichen für den gemeinsamen Aufbruch in die deutliche Erweiterung des S-Bahn-Netzes setzen. Mit den Fahrzeugen werden im neuen S-Bahn-Bereich Maßstäbe gesetzt: Kostenloses WLAN für die Reisenden, mehr und aktuelle Reisendeninformationen, die bessere Beschleunigung und nicht zuletzt eine moderne und bequeme Sitzlandschaft sollen für neuen Komfort sorgen.  
Das Außendesign selbst integriert die bestehenden Designelemente der Länder Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Die gelben Türen auf dunklem Hintergrund markieren deutlich die Einstiegsbereiche. Das fahrzeughohe  S-Bahn-Symbol kennzeichnet die Züge als Teil des erfolgreichen Nahverkehrssystems „S-Bahn Rhein-Neckar“ links und rechts des Rheins. Erleichtert wurde das neue Design durch die von Siemens entwickelte moderne Kopfform des Triebzuges mit seiner aerodynamischen Grundstruktur. Es wurde im Auftrag der drei Aufgabenträger von den Berliner Designern der büro+staubach gmbh entwickelt.  
Die 57 dreiteiligen Züge vom Typ Mireo für das Los 2 der S-Bahn Rhein-Neckar werden bei Siemens in Krefeld gebaut. Gemäß dem neuen Verkehrsvertrag mit DB Regio Mitte werden die Neufahrzeuge ab Fahrplanwechsel im Dezember 2020 in Baden-Württemberg sowie Südhessen auf den Strecken   (Mannheim -) Heidelberg – Meckesheim - Eppigen/Aglasterhausen/ Bad Rappenau  (S5)  Mannheim – Schwetzingen - Graben-Neudorf – Karlsruhe (S8)  Groß-Rohrheim – Biblis - Mannheim (westliche Riedbahn) und Mannheim Mannheim-Waldhof (östliche Riedbahn) (S9)  Mannheim– Karlsruhe – Rastatt – Forbach (Schwarzwald) – Baiersbronn  (Murgtäler Radexpress) zum Einsatz kommen. 

Ab Dezember 2021 werden sie auch auf der S 6 von Mannheim nach Mainz fahren. Sie lösen auf diesen Strecken die heute eingesetzten Fahrzeuge ab.
Die Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (AöR) finanziert die Fahrzeuge und verpachtet diese für die Dauer des Verkehrsvertrages an DB Regio Mitte. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 14 Jahre.
Die neuen, 70 Meter langen S-Bahn-Triebwagen bieten 200 Sitzplätze, 26 Fahrradstellplätze und sind gemäß den Vorgaben der Ausschreibung für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. An Bahnsteigen mit einer Höhe von 76 cm bieten sie einen stufenlosen Ein- und Ausstieg. Die fahrzeugintegrierte Spaltüberbrückung zwischen Bahnsteig und Fahrzeug erleichtert mobilitätseingeschränkten Menschen zudem den Zustieg und ermöglicht zum Beispiel Rollstuhlfahrern die Nutzung dieser Züge ohne fremde Hilfe. Echtzeitinformationen auch für Umsteigeverbindungen auf Monitoren in den Fahrgasträumen sowie Anlagen zur Videoüberwachung im Fahrgastraum ergänzen die moderne Innenausstattung.  
Das Innendesign der neuen Triebwagen befindet sich noch in der Ausgestaltung und wird zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt. 

Quelle: Deutsche Bahn AG

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