Infrastrukturförderung

Ein wichtiges Ziel der Landesregierung ist der Ausbau der Schieneninfrastruktur. Dem „Zielkonzept 2025“ für den SPNV in Baden-Württemberg folgend, soll das Land zu einer Pionierregion der nachhaltigen Mobilität werden. Die Verdoppelung der Nachfrage im Öffentlichen Verkehr bis 2030 ist dabei das Leitziel. Um das zu erreichen, muss gerade der SPNV einen erheblichen Anteil leisten. Das allerdings setzt eine funktionierende Infrastruktur voraus. Wesentliche Quellen für die Infrastrukturförderung sind Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) sowie aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Die NVBW führt im Auftrag des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg die fachtechnischen Prüfungen der vom Ministerium nach dem GVFG geförderten Projekte durch. Darüber hinaus bietet sie eine Reihe weiterer Dienstleistungen im Bereich der Kostenkontrolle bei Investitionsmaßnahmen an, beispielsweise bei der S-Bahn Stuttgart, der Stadtbahn Mannheim und der Straßenbahn Ulm.

Themen

Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

Für Investitionen in die Infrastruktur erhält Baden-Württemberg – wie die anderen Bundesländer auch – Bundeszuschüsse, die sich im wesentlichen aus zwei Töpfen speisen: aus den Entflechtungsmitteln, aus denen in Baden-Württemberg die Mittel des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) stammen, und aus den Mitteln, die über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzt (GVFG) bereit gestellt werden.

 mehr
Bundesverkehrswegeplan

Bundesverkehrswegeplan

Der neue Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 wurde Ende 2016 beschlossen. Er enthält alle beabsichtigten Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekte, für die der Bund verantwortlich ist sowie den Erhaltungsbedarf der kommenden zehn bis 15 Jahre.

 mehr

Bildquelle: Frank Zwicker