Busergänzungsverkehre

Busergänzungsverkehre (BEV) schließen gezielt abendliche und nächtliche Lücken im SPNV. Sie kommen dort zum Einsatz, wo der Landesstandard nicht durchgängig angeboten werden kann oder die Nachfrage für einen durchgehenden SPNV nicht ausreicht.

BEV werden entlang von Bahnstrecken geplant. Ziel ist es, die Bahnhöfe untereinander zu verbinden und – wo es verkehrlich sinnvoll ist – auch umliegende Städte und Dörfer anzuschließen. Der Fokus liegt jedoch auf der direkten Verbindung zwischen Bahnhöfen sowie den zugehörigen Stadt- und Dorfgebieten. Fahrpläne sind somit eng auf die Ankünfte der Züge abgestimmt.

Das Kompetenznetz ÖPNV koordiniert hierbei die juristischen und finanziellen Vorgaben des Verkehrsministeriums mit den betrieblichen Möglichkeiten der Landkreise und Aufgabenträger. Bestehende BEV werden kontinuierlich weiterentwickelt: Bei Änderungen im SPNV-Fahrplan werden die Fahrpläne in Abstimmung mit den Aufgabenträgern angepasst, optimiert und laufend evaluiert. Quartalsweise erfasste Fahrgastzahlen liefern wichtige Kennzahlen für die Erfolgsmessung.

Bei der Einführung neuer BEV-Verkehre identifiziert die NVBW gemeinsam mit den Aufgabenträgern potenzielle Regionen, in denen ein BEV sinnvoll ist, prüft die betriebliche Machbarkeit und entwickelt Fahrplan- sowie Anschlusskonzepte. Die Umsetzung von diesen sowie die Durchführung der Verkehre wird vollständig durch das Land finanziert.

Quelle: NVBW
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