Gemeinschaftsverkehre

„Bürger fahren Bürger.“ So lautet das Prinzip von Gemeinschaftsverkehren, die vor allem in ländlichen Räumen und am Rande der Ballungsgebiete den traditionellen ÖPNV ergänzen. Mobilitätsangebote wie zum Beispiel der Bürgerbus sind nicht kommerziell und leben vom Engagement der Menschen vor Ort. Denn die Fahrer:innen bringen ihre Fahrgäste ehrenamtlich von A nach B.

Es gibt vier Angebotsformen: den Bürgerbus, das Bürgerrufauto, den sozialen Fahrdienst und den Pkw-Fahrdienst. Während Bürgerbus und Bürgerrufauto allen Fahrgästen offenstehen, sind der soziale Bürgerfahrdienst und der Pkw-Bürgerfahrdienst bestimmten Fahrgästen oder Fahrtzwecken vorbehalten (bspw. älteren Menschen und Menschen mit einer Behinderung bzw. für Fahrten zum Arzt oder zum Einkaufen). Baden-Württemberg ist eines der Bundesländer, in dem besonders viele Gemeinschaftsverkehre unterwegs sind.

Das Team des Kompetenznetz ÖPNV berät interessierte Kommunen, Verkehrsunternehmen und engagierte Bürger:innen zu Gründung, Förderung und Co. Zudem informiert es auf der Website über das Konzept Gemeinschaftsverkehre; Interessierte erhalten dort auch praktische Tipps zur Projektgründung.

E-Mail: buergerbus(at)nvbw.de

Quelle: NVBW
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