Jahresfahrplan

Bei der jährlichen Fahrplanerstellung wirken verschiedene Instanzen in einem mehrstufigen Prozess zusammen. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Belange beteiligter Akteure zu berücksichtigen. Zweimal jährlich veranstaltet die NVBW eine Serie von jeweils 14 Fahrplankonferenzen. Partner bei diesen Konferenzen sind die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg. Zu den Teilnehmern gehören die Landkreise als Aufgabenträger für den Busverkehr, die Verkehrsverbünde, die Regionalverbände, Kommunen und Verkehrsunternehmen sowie die Fahrgastverbände in der jeweiligen Region. Auch der Tourismusverband und einzelne sachkundige Bürger sind vertreten. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kammern und Regionalverbänden fließen zudem die Belange der Wirtschaft und der Raumplanung in die Angebotsüberlegungen ein.

Bei den Frühjahrskonferenzen im März, auch Antragskonferenzen genannt, steht der Rückblick auf den Jahresfahrplanwechsel im Dezember im Fokus. Dabei werden erste Erfahrungen mit dem Jahresfahrplan diskutiert. Zusätzlich können die Beteiligten Fahrplananträge für den kommenden Jahresfahrplan stellen.
In einigen Veranstaltungen präsentiert DB Fernverkehr eigene Planungen. Andere beleuchten die Baustellenplanung und die Verknüpfung zwischen den Busangeboten und dem Schienenverkehr.

In den Herbstkonferenzen werden die Ergebnisse der Fahrplanabstimmungen aus dem Frühjahr präsentiert und der neue Jahresfahrplan vorgestellt. Bis zur endgültigen Veröffentlichung der Fahrpläne können noch die Anschlussbeziehungen zwischen Bus und Schiene optimiert werden. Kommt es zu einem Betreiberwechsel auf einer Strecke bzw. Linie haben hier die neuen Verkehrsunternehmen die Möglichkeit sich vorzustellen.

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