SPNV-Pünktlichkeitswerte

Pünktlichkeitswerte im SPNV in Baden-Württemberg
Bildquelle: Deutsche Bahn AG

Drei Minuten und 59 Sekunden: Mehr Verspätung dürfen die Züge in Baden-Württemberg künftig nicht einfahren. In neueren Verkehrsverträgen hat die NVBW diesen Grenzwert bereits festgeschrieben. Wie in den meisten anderen Bundesländern auch, wird künftig nur noch die Ankunftspünktlichkeit Grundlage für die Messung der Vertragserfüllung sein. Regionale und netzspezifische Unterschiede werden durch unterschiedliche Ziel- und Grenzwerte berücksichtigt.

Die Pünktlichkeitsdaten stammen bisher überwiegend von der DB Netz AG. Für jeden Verkehrsvertrag sind wichtige Stationen und Knotenpunkte als Messpunkte definiert, an denen alle Züge bei Ankunft und Abfahrt erfasst werden.

Regelmäßig im Internet veröffentlicht werden derzeit die Pünktlichkeitswerte für acht Verkehrsverträge:

  • Strecken im sogenannten Großen Verkehrsvertrag mit DB Regio
  • Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG)
  • S-Bahn-Rhein-Neckar / Verkehrsvertrag mit DB Regio
  • Schwarzwaldbahn / Verkehrsvertrag mit DB Regio
  • Nordschwarzwald-Netz / Verkehrsvertrag mit DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB)
  • „Seehas“-Linie / Verkehrsvertrag mit SBB Deutschland
  • Zollernbahn / Verkehrsvertrag mit Hohenzollerische Landesbahn (HzL)
  • Ringzug / Verkehrsvertrag mit Hohenzollerische Landesbahn (HzL)

Die besten Werte werden regelmäßig auf der „Seehas“-Linie im Landkreis Konstanz und im Nordschwarzwald-Netz gemessen.

Die Pünktlichkeitsdaten werden derzeit noch überwiegend als Mittel aus Abfahrts- und Ankunftspünktlichkeit berechnet, wobei Verspätungen von unter sechs Minuten als pünktlich gelten. In neueren Verträgen wird nur noch die Ankunft gewertet und die Pünktlichkeitsgrenze auf 3 Minuten und 59 Sekunden reduziert.

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